Mit Parov Stelar steht am Samstag einer der prägendsten Acts der internationalen elektronischen Musikszene auf der Bühne von Lake and Sound. Der österreichische Künstler und Produzent gilt als Pionier des Electro Swing und begeistert seit den frühen 2000er-Jahren mit seinem unverwechselbaren Sound, der Jazz und Swing mit House, Breakbeats und elektronischer Musik verbindet.
Welthits wie «All Night» und «Booty Swing» haben ihn rund um den Globus bekannt gemacht. Seine Musik ist fester Bestandteil von Filmen, Serien und internationalen Kampagnen, während er mit über 1000 Live-Shows auf den grössten Bühnen der Welt stand – darunter Festivals wie Coachella, Glastonbury oder Lollapalooza Berlin.
In seinem Heimatland Österreich wurde er mit 11 Amadeus Austrian Music Awards ausgezeichnet. Der Titel «All Night» wurde mit Doppel-Platin in Italien sowie Platin in Deutschland und Österreich ausgezeichnet. Darüber hinaus erreichte Parov Stelar Gold Status für mehrere Alben (The Princess, The Art Of Sampling, The Demon Diaries, The Burning Spider) sowie für Songs wie «The Sun», «Catgroove», «Booty Swing» und «Brass Devil». Auch international spiegeln digitale Kennzahlen seinen Erfolg wider. Mit rund 1 Million Facebook Fans, über 500 Millionen YouTube Views und etwa 2,5 Millionen monatlichen Hörern auf Spotify zählt er zu den reichweitenstärksten Künstlern im elektronischen Bereich. Als Kooperationspartner und Remixer ist Parov Stelar seit Jahren sehr gefragt. Zu seinen Partnern zählen unter anderem Tony Bennett & Lady Gaga, Lana Del Rey, Lukas Graham, Marvin Gaye, Bryan Ferry, Klingande und viele andere.
Parov Stelar ist nicht nur ein gefragter Live-Act, sondern auch ein vielseitiger Künstler. Neben seiner Musik prägt ihn seine visuelle Arbeit ebenso stark: Marcus Füreder, wie er mit bürgerlichem Namen heisst, studierte Kunst & Design in Linz und Berlin und begann mit der Malerei bereits bevor er sich mit elektronischer Musik beschäftigte und Musik zu produzieren bzw. zu veröffentlichen begann. Die Malerei sieht Parov Stelar als eine Impulsreaktion und ist für ihn als Gegenpol zur Musik zu verstehen. Das haptische des Malens ist wie ein Ausgleich zum Digitalen. Kunst ist für ihn ein Indikator, dass er noch lebe. Das cogito ergo sum von Descartes wird bei Parov Stelar zu einem pingo ergo sum (Ich male, also bin ich).
Mit seinem aktuellen Album «Artifact» schlägt er ein neues Kapitel auf. «Artifact» schlägt Parov Stelar ein neues Kapitel in seiner künstlerischen Laufbahn auf. Für das Album liess sich der Österreicher von Erinnerungsfragmenten, Parallelwelten und der Flüchtigkeit des Augenblicks inspirieren. Die Titel bewegen sich zwischen mitreissendem Pop und elektronischen Konzepten, spätromantischer Erhabenheit und cineastischer Kraft. Musikalisch ergibt sich daraus eine sehr offene und emotionale Sprache: Elektronische Klänge verschmelzen mit klassischer Orchestrierung, Streicher, Klavier und weitläufige Klanglandschaften entfalten sich neben pulsierenden Beats und grandiosen Melodien. Es ist ein Sound, der weniger auf Hooks als vielmehr auf Atmosphäre setzt, auf musikalische Assoziationen statt auf Linearität – und gipfelt in Hits wie «Rebel Love», «Falling Into Time» und der Artifact-Version von Lana Del Reys «Art Deco».